Hier wachsen Geschichten, Trends und Hintergrund zu unseren Postern, Leinwänden und Druckwerken zusammen.
Aktuelle Beiträge
- Lucian Bernhard & das Sachplakat: Moderne Werbegrafik 1910–1930 — Lucian Bernhard hat mit seinem radikal reduzierten Stil das Sachplakat geboren und damit die visuelle Sprache der Werbung neu erfunden. Wie ein junger Grafiker Berlin und die Welt der Reklame auf den Kopf stellte.
- Alexey Brodovitchs „Ballet“ von 1945 — Ein belegter Blick auf Alexey Brodovitchs Fotobuch Ballet: 1945 bei J. J. Augustin in New York erschienen, 104 Fotografien, Text von Edwin Denby und ein Druckobjekt, dessen Körnung und Schmierstellen bewusst zur Form gehören.
- Josef Albers’ „Interaction of Color“ von 1963 — Ein belegter Blick auf Josef Albers’ Interaction of Color: Yale University Press, 1963, ursprünglich als limitierte Siebdruck-Ausgabe mit 150 Farbtafeln veröffentlicht und bis heute ein ungewöhnlich präzises Druckobjekt über Farbwirkung.
- Das Magazin „USSR in Construction“ (1930–1941) — Ein belegter Blick auf das sowjetische Magazin USSR in Construction: übergroßes Format, Fotomontage, Faltseiten, Mehrsprachigkeit und eine erstaunlich präzise Druckdramaturgie.
- Jan Tschicholds „Die neue Typographie“ von 1928 — Ein belegter Blick auf Jan Tschicholds Buch von 1928: Berlin, Bildungsverbandes der Deutschen Buchdrucker, 240 Seiten und ein Druckobjekt, das Asymmetrie und moderne Typografie programmatisch bündelt.
- Cassandres „Nord Express“ von 1927 — Ein belegter Blick auf Cassandres Werbeplakat von 1927: Farblithografie, 105,4 × 75 cm, mehrsprachige Bahninschriften und ein Druckbild zwischen Art Déco, Perspektive und Reiseversprechen.
- László Moholy-Nagys „Malerei, Photographie, Film“ von 1925 — Ein belegter Blick auf Moholy-Nagys Buch von 1925: Albert Langen, 133 Seiten, eine spätere 1927er Fassung und ein Druckobjekt zwischen Fotogramm, Typofoto und Filmdenken.
- Das Magazin „Fact“ (1964–1967) — Ein belegter Blick auf Ralph Ginzburgs und Herb Lubalins Fact: 1964 bis 1967, präzise Editorial-Gestaltung und ein Magazin zwischen Kulturkritik, Politik und Druckhaltung.
- Walter Gropius’ „Internationale Architektur“ von 1925 — Ein belegter Blick auf Walter Gropius’ Bauhausbücher-Auftakt: München 1925, ein kompaktes Druckobjekt der frühen Moderne mit 111 Seiten und stark bildgetragener Architekturvermittlung.
- Der Katalog zu „The Family of Man“ von 1955 — Ein belegter Blick auf den 1955 erschienenen Katalog zu The Family of Man: 503 Fotografien aus 68 Ländern, Edward Steichen, Leo Lionni und ein Printobjekt zwischen Ausstellung und Buch.
- Josef Müller-Brockmanns „First June Festival Concert“ von 1960 — Ein belegter Blick auf ein Zürcher Konzertplakat von 1960: Offsetlithografie, Tonhalle-Programm mit Georg Solti und Claudio Arrau sowie eine erstaunlich präzise Schweizer Druckordnung.
- „The Medium Is the Massage“ von 1967 — Ein belegter Blick auf das Buch von McLuhan, Fiore und Agel: ein 1967er Printobjekt zwischen Paperback, Collage und Medientheorie.
- Domus Nr. 1 von 1928 — Ein belegter Blick auf die erste Domus-Ausgabe: Gio Ponti, modernes Wohnen und ein Magazin, das Architektur, Interieur und Druckkultur in ein neues Verhältnis setzte.
- Die Apple-II-Printanzeige von 1977 — Ein belegter Blick auf die erste Apple-II-Magazinanzeige: Scientific American, Küchentisch-Szenerie und ein früher Moment, in dem Heimcomputer über Print häuslich lesbar wurden.
- Wim Crouwels „Vormgevers“ für das Stedelijk Museum (1968) — Ein belegter Blick auf ein Ausstellungsplakat von 1968: Offsetdruck, Museumsraster und eine erstaunlich ruhige, systematische Drucksprache.
- Das Whole Earth Catalog von Herbst 1968 — Ein belegter Blick auf die erste Ausgabe von 1968: Stewart Brands Drucksystem zwischen Katalog, Magazin, Bezugsquelle und Gegenkultur.
- Emigre Nr. 1 „A Magazine for Exiles“ von 1984 — Ein belegter Blick auf das Debütheft von 1984: 32 Seiten aus Berkeley zwischen Exil-Magazin, frühem Desktop Publishing und sehr bewusster Druckfläche.
- Alvin Lustigs New-Directions-Buchumschläge (1941–1955) — Ein belegter Blick auf abstrahierte Buchumschläge für New Directions: vom ersten Henry-Miller-Cover 1941 bis zum späten Beispiel New Directions 15 von 1955.
- Barbara Krugers „I shop therefore I am“ von 1987 — Ein belegter Blick auf ein Textbild zwischen Konsumkritik, Vinyl-Print und Alltagszirkulation auf Taschen und anderen Trägern.
- Ikko Tanakas „Nihon Buyo“ von 1981 — Ein belegter Blick auf ein japanisches Aufführungsplakat für UCLA: Raster, Geometrie und viel Ruhe in einer erstaunlich präzisen Druckfläche.
- Cassandres „Dubo, Dubon, Dubonnet“ von 1932 — Ein belegter Blick auf ein Werbe-Triptychon, das Lithografie, Typografie und Farbsättigung zu einer fast filmischen Drucksequenz verbindet.
- Lester Bealls REA-Poster für das ländliche Amerika (1937–1941) — Ein belegter Blick auf drei Poster-Serien für die Rural Electrification Administration: Siebdruck, Fotomontage und klare Moderne als öffentliche Bildsprache.
- Massimo Vignellis NYCTA-Subway-Map von 1972 — Ein belegter Blick auf den Faltplan von 1972: diagrammatische Linien, reduzierte Topografie und ein Transitdruck, der Funktion in Form übersetzt.
- Ralph Ginzburg und Herb Lubalins „Eros“ von 1962 — Ein belegter Blick auf das hardbound Quartalsmagazin von 1962: vier Ausgaben, Ralph Ginzburg als Publisher und Herb Lubalin als Art Director.
- Herb Lubalins „Avant Garde“ Nr. 1 von 1968 — Ein belegter Blick auf das Debütheft von Januar 1968: Richard Lindners Covermotiv Ice, Ralph Ginzburg als Publisher und Herb Lubalin als Designer.
- George Orwells "Nineteen Eighty-Four" bei Penguin — Ein belegter Blick auf die Penguin-Cover von 1954 bis 2013: zwischen Germano Facetti, Modern Classics und erstaunlich materialbewussten Neufassungen.
- Penguin Modern Classics im Marber Grid ab 1963 — Ein belegter Blick auf den Serienstart von 1961 und die Überarbeitung von 1963, die aus Penguin Modern Classics ein besonders präzises Taschenbuchsystem machte.
- Saul Bass’ "The Man with the Golden Arm" von 1955 — Ein belegter Blick auf ein Filmplakat, das Symbol, Vorspann und Werbegrafik früh zu einer einzigen visuellen Sprache bündelte.
- Paul Rands "Eye-Bee-M" für IBM — Ein belegter Blick auf ein IBM-Poster, das Rebus, Markenform und Druckleichtigkeit in ein erstaunlich langlebiges Bild bündelt.
- Romek Marbers Penguin-Crime-Cover-System von 1961 — Ein belegter Blick auf ein Taschenbuch-Raster, das aus einer Krimireihe eine ganze verlegerische Designsprache machte.
- Massimo und Lella Vignellis Unigrid-Broschüren für den National Park Service (1977) — Ein belegter Blick auf ein öffentliches Broschürensystem zwischen Raster, Faltung und erstaunlich langlebiger visueller Ordnung.
- Otl Aichers "München (Munich) 1972" — Ein belegter Blick auf ein Olympia-Poster zwischen Sportfotografie, Farbsystem und moderner visueller Identität.
- Milton Glasers "Dylan" von 1966 — Ein belegter Blick auf ein ikonisches Album-Insert zwischen Gegenkultur, Art Nouveau und Grafikgeschichte.
- Josef Müller-Brockmanns "June Festival" von 1956 — Ein belegter Blick auf ein Zürcher Konzertplakat zwischen Raster, Typografie und Swiss Style.
- Cassandres "Normandie" von 1935 — Ein sachlicher Blick auf ein Art-Déco-Reiseposter mit strenger Frontalsicht und reduzierter Farbpalette.
- Mid-Century im Wohnzimmer 2026 — Wie sich die Designsprache der 60er-Jahre in zeitgenössische Räume integriert und welche Motive gerade tragen.
- Pixelart-Comeback an der Wand — Warum der Raster-Look 2026 wieder als klares Wand-Statement funktioniert.